EU-Kommission: Kluft zwischen Festnetz- und Mobilfunk-Entgelten entspricht nicht der zunehmenden Konvergenz

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Die für Telekommunikation zuständige EU-Kommissarin Viviane Reading drängt die Bundesnetzagentur und andere Regulierungsbehörden der EU-Staaten bereits seit geraumer Zeit dazu, niedrigere Terminierungsentgelte in für Gespräche in Mobilfunknetze zu festzulegen. Denn Ende 2008 lagen die durchschnittlichen Preise die ein Anbieter für ein einminütiges Gespräch ich ein Mobilfunknetz zahlen musste im EU-Durchschnitt bei 8,55ct, wogegen der Preis für ein Gespräch ins Festnetz nur bei 0,57ct lag.
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Quelle: European Electronic Communications Regulation and Markets, 14th Progress Report

In einer aktuellen Empfehlung (IP/09/710) der Kommission wird auch auf die Auswirkungen dieses Ungleichgewichtes auf Konvergenzdienste hingewiesen. Dazu Reading wörtlich: „Einige Regulierer in den Mitgliedstaaten haben sich bemüht, Terminierungsentgelte festzulegen, die die tatsächlichen Kosten besser widerspiegeln. Trotzdem sind EU-weit noch beträchtliche Unterschiede festzustellen, wobei die Kluft zwischen Festnetz- und Mobilfunk-Entgelten besonders groß ist. Dies entspricht nicht der zunehmenden Konvergenz zwischen Festnetztelefonie und Mobilfunk und kann zu schwerwiegenden Verzerrungen des Wettbewerbs zwischen Mitgliedstaaten und Betreibern führen.“

(GK)

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BT startet FMC Pilotprojekt ohne WiFi

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BT gilt unter den europäischen Telekommunikationsanbietern als FMC Pionier. Mit BT Fusion hat das Unternehmen bereits seit 2005 ein Produkt im Markt, das einen nahtlosen Übergang von Gesprächen über WiFi und GSM erlaubt.

Nun hat die Geschäftskundensparte BT Global Service einen Pilotversuch gestartet, der rein auf GSM basiert und vollkommen auf WiFi verzichtet. Es bleibt abzuwarten, ob damit eine Abkehr vom Dual Mode Ansatz eingeleitet wird oder ob beide Technologien parallel angeboten werden sollen.

Lieferant für die Löung ist das auf Konvergenzsysteme spezialisierte Unternehmen OnRelay.

(GK)

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Aus GrandCentral wird Google Voice

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Vor einigen Monaten übernahm Google den Anbieter von Unified Messaging Lösungen Grand Central. Nutzern von Grand Central stehen unter anderem verschiedene Konvergenz-Funktionen zur Verfügung. Dazu zählen gemeinsame Rufnummern und Voicemailboxen für Mobilfunk und Festnetz.

Nun hat Google das Angebot erweitert und vermarktet es unter eigenen Namen: Google Voice ist moment als Beta Version für bestehende GrandCentral Kunden verfügbar, soll aber in den USA bald öffentlich angeboten werden. Ob eine Ausweitung in andere Länder geplant ist, verlautbarte Google nicht. Das Unternehmen informiert mit kurzen Videos über die Features des Dienstes.

Nach der Smartphone Plattform Android , der Beteiligung am Femtocells Hersteller Ubiquisys und dem VoIP Service Talk ist Voice ein weiterer Schritt von Google in den Telekommunikationsmarkt. Das Thema FMC scheint dabei ein zentraler Bestandteil zu sein.

(GK)

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Mobile IP-Centrex Lösung bei Vodafone

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Vodafone präsentiert sich auf der diesjährigen CeBIT als integrierter Konzern, der Festnetz- und Mobilfunkdienste aus einer Hand anbieten will. Erstmalig gibt es einen gemeinsamen Messeauftritt mit der Festnetztocher Arcor, deren Name bald verschwinden soll.

Ähnlich wie schon bei der Deutschen Telekom konzentrieren sich die Vodafone Produktneuheiten zum Thema Konvergenz auf das Geschäftskundensegment: Mit Mobile IP-Centrex wird eine virtuelle kleinen und mittleren Unternehmen Telefonanlage vorgestellt, die kleinen und mittleren Unternehmen insbesondere die Kommunikation mit dem Außendienst vereinfachen soll. Das Mobiltelefon wird dabei als eine Nebenstelle der Telefonanlage behandelt.

Ähnliche Funktionalität bieten bereits andere Unternehmen, wie beispielsweise die Firma SpeechDesign an.

(GK)

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Telekom stellt Bündelangebote für Geschäftskunden vor

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Nach der Mitteilung eine integrierte Organisation für Festnetz und Mobilfunk aufzubauen, hat die Telekom Konvergenzprodukte zur CeBIT angekündigt. Bei den Business Bundles S,M und L handelt es sich allerdings nicht um integrierte Dienste, sondern wie der Name sagt um Produktbündel aus Mobilfunk und Festnetzleistungen. Diese Bündel werden gegenüber den Einzelkomponenten rabattiert angeboten.

(GK)

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Telekom plant integrierte Organisation

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Die Deutsche Telekom möchte sich auch organisatorisch die Integration von Festnnetz und Mobilfunk vorantreiben. Dazu sagte Vorstandsvorsitzender René Obermann „Die Trennung zwischen Festnetz und Mobilfunk soll aufgehoben werden. Produktentwicklung, IT und Technik wollen wir künftig europaweit bündeln“. Hierfür wurde Thomas Dannenfeldt, T-Home-Bereichsvorstand Markt- und Qualitätsmanagement als Vorstandsbeauftragter benannt.

Damit würden die Sparten T-Mobile, T-Home und T-Systems wieder enger zusammenrücken.

(GK)

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T-Home stellt Parallelruf ein

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Zu den wenigen Konvergenz Funktionen, die derzeit einem breiten Kundenkreis zur Verfügung steht, ist das Leistungsmerkmal „Parallelruf“ der T-Home. Hiermit können Kunden seit 2002 ihren Festnetzanschluss so konfigurieren, dass eingehende Anrufe gleichzeitig am Festnetz und am Mobiltelefon signalisiert werden. So kann der Kunde den Anruf auf dem Mobiltelefon annehmen, wenn er gerade unterwegs ist, ohne eigens eine Rufumleitung schalten zu müssen.

Nach Angaben des Portals teltarif.de wird T-Home zum 16. März 2009 diesen Dienst einstellen. Besonders erfolgreich scheint der Service ohnehin nicht gewesen zu sein: Dem Bericht zufolge verlautbarte ein Telekom Sprecher, dass nur wenige tausend Kunden betroffen wären.

(GK)

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UMA Innoviation Awards werden auf dem Mobile World Congress verliehen

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Auf dem Mobile World Congress (Barcelona, 16.-20. Februar 2009) werden wie im Vorjahr die UMA Innovation Awards vergeben. Nominiert sind dieses Jahr:



Best Mobile Handset - 3G Phone:

• LG Electronics KF-757
• Samsung P270
• Sony Ericsson G705u

Best Mobile Handset - Feature Phone:
  • Nokia 6301
  • Sagem my519x
  • Samsung T339
Best Mobile Handset - Smart Phone:
  • HTC Shadow
  • RIM BlackBerry 8120
  • RIM BlackBerry 8320
  • RIM BlackBerry 8900
Best Handset Portfolio:
  • Research In Motion (RIM)
  • Sagem
  • Samsung
Best Handset Platform:
  • Ericsson Mobile Platform
  • ST-NXP
  • Qualcomm
Best CPE:
  • Cisco/Linksys
  • Gemalto
  • Westell
UMA Today Innovator's Award:
  • Wird auf der Veranstaltung bekannt verkündet

Die Bekanntgabe der Gewinner findet auf dem Orange Stand (CY03) statt.

(GK)

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StarHub startet den weltweit ersten kommerziellen Femtocell Dienst

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Zwei Technologien dominieren derzeit die Diskussion über FMC. Dies ist zum einen UMA, worauf unter anderem der Unik Service von Orange basiert. Zum anderen Femtocells. Die Einführung beider Technologien zeichnet dich in Deutschland derzeit noch nicht ab.

Nun hat Starhub aus Singapur mit „Home Zone“ den weltweit ersten kommerziellen Femtocell Einsatz angekündigt. Dieser ist derzeit allerdings auf 200 Kunden begrenzt.

Es bleibt abzuwarten, ob und wann die ersten Femtocell Dienste nach Europa kommen. Doch besteht die Aussicht durchaus, schließlich hat sich erst vor kurzer Zeit T-Mobile Venture an Ubiquisys, einem bedeutenden Hersteller von Femtocell Equipment beteiligt.

(GK)

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Infonetics: Umsatz mit FMC Telefonen lag im 2. Quartal 2008 bei 7,6 Mrd. US$

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Die Analysten von Infonetics veröffentlichen halbjährlich Reports zum FMC Markt. In der aktuellen Version von „FMC Equipment, Phones, and Subscribers “ berichten sie, dass das Marktvolumen für Dual Mode Geräte im zweiten Quartal 2008 7,6 Mrd. US$ betrage. Zwischen 2007 und 2011 sei eine Verfünffachung zu erwarten.

Umsätze für FMC Netzelemente (UMA Network Controllers, Voice Call Continuity Controllers (VCC) Application Servers und Multi-Access Convergence Gateways) haben sich Infonetics zufolge zwischen 2006 und 2007 verfünffacht und werden sich bis 2011 nochmals versiebenfachen.

Marktführer bei den Dual Mode Geräten sei mit Abstand Nokia, gefolgt von Samsung. Der UMA Netzwerk Controller Markt werde dagegen von Ericsson angeführt.

(GK)

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Schränkt Nokia den VoIP Support ein?

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Unter den fünf großen Mobiltelefonherstellern ist Nokia, das Unternehmen, das am stärksten auf Konvergenz setzt. Mittlerweile gibt es 14 Geräte, die den SIP Standard unterstützen. Hierbei handelt es sich im wesentlichen um Smartphones der N und E Serien (E60, E 61, E61i, ) mit WLAN und einem im Betriebssystem integrierten SIP Client.
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Mit dem Modell 6301 hat Nokia sogar ein UMA Gerät im Portfolio.

Doch dem Portal GigaOM ist aufgefallen, daß der SIP Client in den jüngst vorgestellten Nokia S60 Geräten fehlt. Im Artikel „No VoIP In New Nokia N-Series Phones? Is Nokia Turning Its Back on MobileVoIP?“ erwähnt der Autor das N78 und das N96. Neuere Business Geräte wie das E71 verfügen dagegen noch über den SIP Client (s. Abbildung).

GigaOM vermutet, daß Druck der Mobilfunkanbieter hierzu veranlaßt habe. In der Tat fürchten diese Kannibalisierungseffekte beim Sprachumsatz durch Mobile VoIP. Hororszenario Bitpipe. Wie ernst es den Mobilfunkanbietern ist, zeigt der aktuelle Rechsstreit zwischen T-Mobile und dem VoIP Anbieter Sipgate um einen iPhone SIP Client.

In einer Antwort auf den GigaOM Artikel bestritt Nokia Druck seitens der Netzbetreiber. Auch könne von ausbleibender SIP Unterstützung keine rede sein. Es fehle lediglich der VoIP Client, doch könne Software von Drittherstellern auf dem SIP Stack aufbauen, der nach wie vor installiert sei.

Es bleibt abzuwarten, wie sich Nokia hinsichtlich VoIP in zukünftig positionieren wird.

(GK)

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SPEECH DESIGN erhält von Frost & Sullivan den European Fixed Mobile Convergence (FMC) Technology Innovation of the Year Award 2008

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Der Anbieter von Unified Messaging und FMC Systemen SPEECH DESIGN erhält von Frost & Sullivan den „European Fixed Mobile Convergence (FMC) Technology Innovation of the Year Award 2008“ für eine „skalierbare Fixed-Mobile-Convergence (FMC) Lösung für Unternehmen, die jedes beliebige Mobil- oder Festnetztelefon als ‚mobile‘ Nebenstelle in das Firmennetzwerk einbindet und eine nahtlose und netzübergreifende Kommunikation ermöglicht.“

SPEECH DESIGN stellte bereits Ende der 90er Jahre mit der Aktiv Mobil Voicemailmox dür die Telekom eines der ersten konvergenten Produkte in Deutschland. Das Unternehmen bietet Konvergenzlösungen für Unternehmen, unter anderem in Zusammenarbeit mit Siemens, Avaya und T-Systems.

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Detecon und FMCA präsentieren Studie zur Konvergenz

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Das Beratungsunternehmen Detecon Consulting und die Fixed Mobile Confergence Alliance (FMCA), ein internationaler Veband von Herstellern und Netzbetreibern zur Konvergenz haben eine Studie über die Zukunft von konvergenten Angeboten erstellt. Basierend auf der Erfahrung verschiedener FMCA Mitgliedunternehmen wie BT, Telecom Italia oder der Deutschen Telekom mit verschiedenen Typen der Konvergenz stellen die Autoren von „Road to full convergence“ Empfehlungen für erfolgreiche FMC Strategien auf.

Die Studie kann bei der Detecon oder der FMCA kostenlos bestellt werden
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Vodafone übernimmt Arcor vollständig

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Durch die Übernahme der von Deutscher Bahn und Deutscher Bank gehaltenen 26,4% am Festnetzunternehmen Arcor ist Vodafone nun alleingiger Gesellschafter des Unternehmens. Damit ist der Weg von Vodafone zum Komplettanbieter frei. Bereits jetzt ist vertreiben die beiden Unternehmen Produkte der jeweiligen Konzernschwester. (Update 27.05.2008: Zum Ende des ersten Quartals hatte Vodafone 291.000 DSL Kunden auf Arcor Resale Basis) Doch durch den Zusammenschluß ergeben sich neue Chancen für konvergente Dienste.

Bemerkenswert ist die Tatsache, daß Vodafone vor einigen Jahren versucht hat, Arcor zu verkaufen. Daß dies nicht gelungen ist, hat sich im Nachhinein als Glücksfall erwiesen.


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Infonetics: Weltweit 63,7 Millionen Seamless FMC Nutzer bis 2011

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Das Marktforschungsunternehmen Infonetics veröffentlicht im halbjährlichen Abstand seinen Report zum FMC Markt.




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In der aktuellen Ausgabe von "FMC Equipment, Phones, and Subscribers" prognostiziert das Unternehmen 67,3 Millionen Nutzer von Konvergenzdiensten mit nahtlosem Übergang zwischen Mobilfunk und WLAN. Dieser werde überwiegend über UMS generiert, auch wenn die Nutzerzahl über IMS ebenfalls signifikant steige.

Dabei bezeichnet Infonetics T-Mobile in den USA und Orange in Europa als diejenigen Unternehmen, die den Markt mit UMA Deployments vorantreiben. Dagegen seien in Asien eher IMS basierte Lösungen unter anderem durch NTT DoCoMo und KDDI wahrscheinlich.

Nokia sei mit deutlichem Abstand Marktführer bei den Endgeräten, so Infonetics, gefolgt von HTC und Sony Ericsson.

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Deutsche Telekom beteiligt sich an Femtocell Hersteller Ubiquisys und macht FMC zum Schwerpunktthema bei ihrem CeBIT Auftritt

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Die Venture Capital Tochter der Deutschen Telekom, T-Venture hat heute bekannt gegeben, ein strategisches Investment an dem Femtocell Unternehmen Ubiquisys getätigt zu haben. Gleichzeitig wurden Tests mite dieser Technologie in den Netzen der T-Mobile angekündigt. Erste kommerzielle Markteinführungen sind gegen Ende 2008 geplant. An Ubiquisys hatte sich im Juli 2007 bereits Google beteiligt.

Außerdem wird T-Mobile auf der diesjährigen CeBIT, die morgen ihre Tore öffnet, wird In einem Showcase unter dem Namen "Home Base Station" eine Femtocell vorführen, die sie als "ein Baustein der Zukunft des T-Mobile Netzes" bezeichnet

Konzernschwester T-Systems führt ebenfalls auf der CeBIT den bereits im September vorgestellten Dienst Octopus Mobility Services vor.

Es scheint, als wolle die Deutsche Telekom nach bislang eher zaghaften Versuchen nun doch noch Ernst beim Thema Konvergenz machen.

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UMA Innovation Awards vergeben

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UMA Today hat heute auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona die UMA Innovation Awards vergeben. Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb von Dinsten und Geräten, die auf der UMA Technologie basieren.


Preisträger sind folgende Unternehmen:

  • Orange mit 3 Awards in den Kategorien Best Home Zone Service, Best Home Zone Service Marketing/Advertising Program und Most Influential Company
  • Kineto Wireless mit 2 Awards für Best Client Software und Best Infrastructure (UNC Components)
  • RIM: Best Dual-Mode Handset (Smart Phone)
  • Sagem: Best Dual-Mode Handset (Feature Phone)
  • Azimuth: Best Test Platform
  • Ericsson: Best Infrastructure (UNC Solution)
  • Vitendo: Most Creative Use of UMA

Verliehen wurden die Preise am Stand von Orange.
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BT Fusion vor dem Aus?

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BT gilt mit ihrem FMC Dienst Fusion als Vorreiter in Sachen Konvergenz. Doch nun berichtet der Daily Telegraph, daß das Unternehmen die Vermarktung einstelle. Angesichtes der nur 45.000 Fusion Kunden, die seit dem Start in Großbritannien im Sommer 2005 gewonnen worden seien, erscheinen die ursprünglichen Pläne von 1 Mrd. £ Umsatz und Millionen von Kunden als nicht mehr zu erreichen.

ZDNet gegenüber dementierte ein BT Sprecher zwar die Einstellung des Dienstes, bestätigte aber das Zurückfahren der Vermarktung des Privatkundenproduktes. Klein- und Mittelständischen Unternehmen sowie Großkunden soll Fusion aber weiterhin angeboten werden. Im Privatkundensegment gebe es bald ein Blackberry-ähnliches "Next Generation" Gerät mit FMC Funktionen.

Mike Cansfield von Ovum gab als möglichen Grund für den mangelnden Erfolg von Fusion die Tarifgestaltung an. Er vermutet aber, daß BT auf FMC setze, wie u.a. die jüngsten Aktivitäten in Spanien zeigten.
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Arcor stellt zur CeBIT Konvergenzlösung für Geschäftskunden vor

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Eine "nahtlose Integration des Mobilfunks in die virtuelle Telefonanlage" verspricht Arcor mit einer Erweiterung ihres IP-Centrex-Lösung "Arcor-Central Phone".

Wie das Unternehmen anläßlich der CeBIT Preview bekannt gab, soll mit dieser Erweiterung des Geschäftskundenproduktes auch die nahtlose Übergabe zwischen Fest- und Mobilfunknetz ermöglicht werden. Dabei werden die mobilen Anschlüsse von Mitarbeitern in die virtuelle Telefonanlage integriert. So ist es z.B. möglich, daß ein eingehender Anruf gleichzeitig am Festnetztelefon und am Mobilfunkgerät signalisiert wird.

Die Mobilfunkleistung wird dabei von der Konzernschwester Vodafone D2 erbracht.

Der Öffentlichkeit präsentiert wird der Service vom 4. bis zum 9. März auf dem Arcor CeBIT Stand.
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Kann WiMAX der Fixed Mobile Convergence zum Durchbruch verhelfen?

Fixed Mobile Convergence und WiMAX sind beides Hype Themen, die noch auf einen breiten Markterfolg in Deutschland warten.
Von den 5 Unternehmen, die im Dezember 2006 bei der Bundesnetzagentur Lizenzen ersteigerten:
ist mit Ausnahme von DBD und Televersa nicht viel zu vernehmen. Daneben sind noch ein paar Anbieter auf Lizenzfreien Frequenzen (wie z.B. die mvox) aktiv, jedoch meist nur auf lokaler oder regionaler Ebene. Während die WiMAX Technologie in den USA und in Schwellenländern sehr erfolgreich ist, hat Sie in Deutschland bislang nur ein Nischendasein in Regionen mit schlechter DSL-Flächendeckung. In Ballungsräumen dagegen scheint die Konkurrenz von anderen Zugangsmöglichkeiten wie eben DSL, aber auch TV-Kabel und Glasfaser zu stark.

Doch während das WiMAX Angebot bislang auf die stationäre Nutzung abzielte, könnte Mobile WiMAX die Nachfrage anschieben: Intel hat jüngst auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas verkündet bereits ab Mitte 2008 die ersten Laptops mit WiMAX Chipsätzen auszurüsten. Samsung verfügt bereits mit dem Handy SPH-8100 und dem SPH-P9000 über entsprechende Endgeräte, die sowohl in Mobilfunk- als auch in WiMAX Netzen funktionieren. Damit wären auch konvergente Dienste denkbar. Weitere Vorstellungen werden vermutlich zum Mobile World Congress im Februar folgen.

Ob der deutsche Konvergenzmarkt hierdurch tatsächlich einen Schub erhält scheint dennoch fraglich. Zu groß ist der Wettbewerb durch Mobile Broadband (HSPA), als daß sich der Aufbau flächendeckender WiMAX Netze für mobile Nutzung rechnete.

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